Documenta fifteen 2022

Die Documenta fifteen, fünf Jahre Wartezeit für uns Fans dieser weltberühmten Kunstausstellung…und jetzt so ein Sorgenkind! Oder doch nicht? Eine große Kampagne konservativer Politiker mit der Springerpresse weidete sich an antisemistischen kleinen Elementen eines riesigen Kunstbanners, politisierte und personalisierte eine publizistische Welle, die völlig aus dem Ruder lief.

Über tausend Künstler aus aller Welt wurden rücksichtslos damit auch diskreditiert. So zeigt sich also unser Staat: erst läd er Künstler aus Ländern des ärmeren Teils der Erde, dem sog. Globalen Südens ein mit der Verheißung, sie könnten ihre ureigenen Probleme künstlerisch der Welt präsentieren. Deutschland sei ja ein so vorbildliches, tolerantes global sozial engagiertes Land mit freier Meinungsäußerung, wo man alles sagen dürfe…… Alles? Nein! Es gibt doch krasse Verbote. Leidet ein Land, eine Bevölkerungsgruppe unter Problemen mit dem Staat Israel und dessen Politk und Handeln: dafür gibt es in Deutschland Redeverbot! Und jetzt werden bei uns diejenigen verunglimpft, die es frei geäußert haben. Super Gastgeber-Verhalten****

Durch den Austausch der Geschäftsführung ist hier etwas Ruhe eingetreten, so dass wir uns jetzt endlich dem Kunsterlebnis dieses Sommers widmen können. Der Besucherstrom ist trotz allem gut, Menschen sind neugierig auf das, was heute der neuste Trend in der bildenden Kunst sein soll.


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