Ein Fest für den Feminismus

Eine Stadt, in der Frauenfußball zu enormer Qualität und Aufmerksamkeit gewachsen ist, ist unbedirgt prädestiniert, eine internationale, multikultiurelle Kunstausstellung über die multiplen Aspekte des Feminismus mit Aspekten von Ungleichbehandlung, Unterdrückung, aber auch Stärken von Frauen zu zeigen: WOLFSBURG ! Haben Sie gleich gewusst, um welchen Ort es sich handelt?

Zu sehen ist u.a. ein Bett, in das Immy Mali aus Uganda jede der vielen Rasierklingen selbst in die Matratze gesteckt hat. Außerdem sind dort die Selbstportraits weiblicher Stärke, die aus den Haaren gebildet wird von Laititia Ky von der Elfenbeinküste zu finden. Unbedingt zu beachten ist auch ein kleiner animierter Film von Irena Jukic Pranjic, der herrlich überspitzt, aber so völlig korrekt die Entwicklung einer Liebe während der Familiengründung humorvoll als Videogame darstellt.

Erneut ein großartiger Beweis für die Qualität des Kunstmuseums Wolfsburg, der durch viele ironische Anteile mit Spass und Freude genossen werden kann.


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