In außergewöhnlicher Kulisse

Street Art gibt es in Berlin an zig Hauswänden,…….









……. doch eine fantastische Ansammlung findet sich herausragend aus der Natur eines großen Waldes auf dem Teufelsberg.




Er entstand nach dem WW 2, als auf einem Rohbau für eine wehrtechnische Universität bis 1972 tonnenweise Trümmerschutt aus zerbombten Gebäuden abgeladen wurde. Bereits ab 1957 wurde von den Amerikanern eine Abhörstation dort gebaut, die von der NSA und der US-Armee bis zur Wiedervereinigung genutzt wurden.


Danach wurden die Gebäude von elektronischen Geräten entkernt und sich selbst, bzw. -wenn auch nicht lagalisiert- Künstlern überlassen. So entstand eine Art Freilicht-Galerie der besonderen Street Art.



Der Aufstieg ist hart, aber es gibt einen Parkplatz, der auch Nichtsportler*Innen den Besuch ermöglicht.


Bekannt ist das deutlich an einen Phallus erinnende Gebäudeensemble auch als beliebte Filmkulisse. So wurden auf der Plattform mit den flatternden bunten Stofffetzen u.a. die futuristischen Tanzszenen für das Video „Factory of the Sun“ von Hito Steierl, Professorin an der UdK, als Beitrag zur Venedig-Biennale 2011 im deutschen Pavillon gedreht.
Ein weiterter Ort konzentrierter Street art ist das „Urban Nation Museum for Urban Contemporary Art“ (U-Bahn Haltestelle Nollendorfplatz), ebenso ein Must-see für Fans dieser farben- und lebensfrohen freiheitlichen jungen Kunst von oft hervorragender Qualität.


